Albisheim: Gemeinsame Informationsveranstaltung von Telekom und Gemeinde Albisheim war gut besucht. Highspeed-Netz der Telekom geht in
Abschnitten bis Ende November 2019 in Albisheim in Betrieb.

Die Telekom hat in den zurückliegenden Monaten die Glasfaserversorgung im Ortsnetz optimiert. Gerd Schäfer von der Telekom informiert: „Ausgehend von der Ortsnetzzentrale in der Donnersberger Straße wurden sämtliche Kabelverteilerkästen im Ort mit Glasfaserkabel angedockt. Lediglich die „letzte Meile“, d.h. der Anschluss von Verteilerkasten (insgesamt 7 Stück in der Gemeinde verteilt) bis zum Endkunden erfolgt noch über Kupferleitungen“.

Nach Aussage der Telekom bietet das Highspeed-Netz Bandbreiten bis 250 Mbit/s, je nach Entfernung des Anschlussnehmers von Kabelverteiler. Vorgestellt wurden die technischen Möglichkeiten und Verfügbarkeiten bis hin zu den Tarifen der Telekom. Die Veranstaltungsteilnehmer konnten für ihren Anschluss die jeweilige verfügbare Bandbreite erfahren; die Mitarbeiter der Telekom hatten entsprechende Informationen für jeden parat.

Wichtig ist, dass durch die Ertüchtigung des Telekom Netzes auch andere Anbieter davon profitieren; die Leitungen müssen nach den telekommunikationsrechtlichen Vorgaben dem Markt zu Verfügung gestellt werden. Allerdings müssen die Verträge mit den jeweiligen Anbietern
angepasst werden und dafür muss jeder selbst tätig werden: eine höhere Bandbreite erfolgt nicht automatisch. Mehr Informationen zur Verfügbarkeit und den Tarifen der Telekom erhalten sie:

Blick auf die Veranstaltung

Für Ortsbürgermeister Ronald Zelt bedeutet die technische Aufwertung des Breitbandnetzes durch die Telekom zweifellos einen Standortvorteil für die Gemeinde Albisheim und eine Aufwertung jeder Immobilie im Ort.

Dennoch muss es das Ziel sein, bis zu allen Endverbrauchern die max. Bandbreite zu liefern. Bei aller Euphorie: 250 Mbit/S bekommt nicht jeder, solange die Endversorgung weiterhin noch über Kupferleitungen erfolgen muss. Deshalb ist es für die Gemeinde enorm wichtig in dem anstehenden Neubaugebiet SÜD 4 und bei künftigen Ausbaumaßnahmen an den Ortsstraßen Anbieter zu finden, die Glasfaseranschlüsse bis ins Grundstück zu verlegen.

Die Breitbandversorgung zählt bekanntlich nicht zum kommunalen Erschließungsauftrag; sie wird privaten Anbietern überlassen. Deshalb ist es für den Endnutzer besonders wichtig, sich am Markt zu orientieren und sich zu informieren. Die Gemeinde kann allenfalls Hilfestellung leisten.