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Jährliche Veranstaltungen zur Erinnerung an die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus in Albisheim folgen der Installation der Gedenktafel im Jahr 2015, die an die 16 ermordeten Albisheimer jüdischen Bürger und Bürgerinnen erinnert.

In diesem Jahr gilt die Erinnerung dem Rückblick auf die Kinderemigration von 1939 nach La Guette in Frankreich, der auch zwei Kinder aus der Nachbargemeinde Steinbach/Donnersberg ihr Weiterleben verdanken. Ein etwa gleichaltriger Junge und ein Mädchen lesen Aufzeichnungen vor, welche die entwurzelten Kinder dort verfasst haben.

Im zweiten Teil erinnert eine Schauspieltruppe des „Theater am Türmchen“ aus Lambsheim mit dem Schauspiel „Die Jüdin und der Bürgermeister“ an eine Situation nach dem Krieg, wie sie sich in vielen Städten und Gemeinden abgespielt hatte: Der Ex-Bürgermeister, ein überzeugter Nationalsozialist, sucht eine überlebende Jüdin auf, um sich von ihr bestätigen zu lassen, dass er in keinerlei Verstrickungen verwickelt gewesen sei und keine Schuld auf sich geladen habe … In eindringlichen und bewegenden Szenen gibt die Frau einen Rückblick auf das, was sie und ihre jüdischen Verwandten und Freunde tatsächlich erlebt und erlitten haben.